Steh-Urinale
Bisher wurden zwei Bauformen umgesetzt:
Holzgestell und Teichfolie
Ablaufrohr
Die besten Erfahrungen wurden mit Holzgestell, Teichfolie und Sieb gemacht.
Holzgestell und Teichfolie
Zwei Varianten sind abgebildet. Im ersten Beispiel wurde an einer einfache Holzkonstruktion (zwei vertikale und eine horizontale Holzlatte) Teichfolie getackert. Das obere Ende der Teichfolie wurde mit Gewebeband an der Wand befestigt, gegen die die Holzkonstruktion gelehnt wurde. Die Teichfolie wir zu einer Seite abschüssig angebracht, das höhere Ende umgeschlagen. Der Abfluss erfolgt entweder direkt in eine aufgeschnittene PET-Flaschen oder, wie abgebildet, zuerst in einen größeren aufgeschnittenen Kanister (Schlauch zum zentralen Sammelbehälter ist im Bild schon durchgeschnitten).
Teichfolie dehnt sich unter der Gewichtslast des Urins aus und bildet Sammelstellen der Flüssigkeit, bessere Ergebnisse gibt es mit einer Holzkonstruktionen unterhalb der Teichfolie.
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Bild: Stehrurinal einfach (KTMK, 2015) | Bild: Stehurinal Ablauf, Anschluss abgetrennt (KTMK, 2015) |
Im zweiten Beispiel ist zusätzlich der gesamte Bereich noch mit einem Sieb (hier genutzt: Baustoff für Häuserfassaden) überspannt. Ursprünglich zur Vermeidung von Verstopfungen im Ablauf gedacht, entstehen so am Urinal keine Spritzer. Die Lösung wird von den Nutzendenals Vorteil gegenüber Pissrinnen ohne Sieb wahrgenommen.
Bild: Stehurinal mit Netz (KTMK, 2016)
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Abwasserrohr mit oder ohne Teichfolie
Ein Rohr mit Durchmesser > 30 cm wird aufgeschnitten. Optional mit Rückwand aus Teichfolie die in das Rohr ableitet. Ableitung analog Hockurinal Bauform 2 – Ablaufrohr.
Bild: Stehurinal Abwasserrohr (KTMK, 2015)